Kompass
Immobilien-Kompass (Hessen)
Wissen rund um Immobilien – verständlich erklärt.
Immobilienlexikon von A – Z
In unserem Immobilienlexikon finden Sie zentrale Fachbegriffe rund um Kauf, Verkauf, Immobilienbewertung und Vermietung – kompakt und verständlich aufbereitet. Ideal zum schnellen Nachschlagen, z. B. aus Exposé, Verkaufsgesprächen oder dem notariellen Kaufvertrag.
Das Glossar wird laufend erweitert und aktualisiert. Die Inhalte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen der allgemeinen Information rund um Immobilien in Hessen.
Hinweis: Die Inhalte ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.
Immobilienbegriffe – Buchstabe A
Wer sich mit dem Kauf, Verkauf oder der Finanzierung einer Immobilie beschäftigt, stößt schnell auf zahlreiche Fachbegriffe. Gerade für Käufer, Verkäufer oder Immobilieninvestoren können diese Begriffe zunächst schwer verständlich sein.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe einfach und verständlich. Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben A – von Abschreibung (AfA) über Annuitätendarlehen bis zur Auflassungsvormerkung.
Diese Begriffe spielen eine wichtige Rolle beim Immobilienkauf, bei der Finanzierung und bei rechtlichen Fragen rund um Haus, Wohnung und Grundstück.
Abschreibung (AfA)
Die Abschreibung für Abnutzung (AfA) ist ein steuerlicher Vorteil für Vermieter und Immobilieninvestoren. Dabei können die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Gebäudes über viele Jahre steuerlich geltend gemacht werden. Wichtig ist, dass nur der Gebäudewert abgeschrieben werden kann, nicht jedoch der Grundstückswert.
Abgeschlossenheitsbescheinigung
Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird vom Bauamt ausgestellt und bestätigt, dass einzelne Wohnungen oder Gewerbeeinheiten baulich voneinander getrennt sind. Sie ist Voraussetzung, um ein Gebäude nach dem Wohnungseigentumsgesetz in Eigentumswohnungen aufzuteilen.
Abnahme (Bauabnahme)
Die Bauabnahme ist ein wichtiger Schritt beim Hausbau oder bei einer Sanierung. Der Bauherr bestätigt dabei, dass die Bauleistung im Wesentlichen vertragsgemäß erbracht wurde. Mit der Abnahme beginnt in der Regel die Gewährleistungsfrist für mögliche Baumängel.
Altbau
Als Altbau werden Immobilien bezeichnet, die meist vor 1949 gebaut wurden. Typische Merkmale sind hohe Decken, massive Bauweise und historische Architektur.
Angebotspreis
Der Angebotspreis ist der Preis, zu dem eine Immobilie öffentlich am Markt angeboten wird. Der tatsächliche Verkaufspreis kann später durch Verhandlungen zwischen Käufer und Verkäufer abweichen.
Annuität
Eine Annuität ist eine gleichbleibende Kreditrate, die sich aus Zinsen und Tilgung zusammensetzt. Diese Rate bleibt während der vereinbarten Zinsbindungszeit konstant.
Annuitätendarlehen
Das Annuitätendarlehen ist eine häufige Form der Immobilienfinanzierung. Die monatliche Kreditrate bleibt konstant, während sich der Zinsanteil im Laufe der Zeit reduziert und der Tilgungsanteil steigt.
Anschlussfinanzierung
Nach Ablauf der Zinsbindung eines Immobilienkredits wird häufig eine Anschlussfinanzierung benötigt, um den verbleibenden Kreditbetrag weiter zu finanzieren.
Auflassung
Die Auflassung ist die rechtliche Einigung zwischen Käufer und Verkäufer über den Eigentumsübergang einer Immobilie. Sie wird vor einem Notar erklärt.
Auflassungsvormerkung
Die Auflassungsvormerkung wird im Grundbuch eingetragen und sichert den Anspruch des Käufers auf Eigentumsübertragung der Immobilie.
Außenanlage
Als Außenanlagen bezeichnet man alle Bereiche außerhalb eines Gebäudes, beispielsweise Gartenflächen, Terrassen, Wege oder Stellplätze.
Ausbauhaus
Ein Ausbauhaus ist ein Haus, das vom Bauträger nur teilweise fertiggestellt wird. Der Käufer übernimmt den Innenausbau selbst.
Ausnutzungsziffer (GFZ)
Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist eine Kennzahl im Bebauungsplan und gibt an, wie viel Geschossfläche auf einem Grundstück gebaut werden darf.
Ankaufprüfung (Due Diligence)
Die Ankaufprüfung, auch Due Diligence genannt, ist eine umfassende Analyse einer Immobilie vor dem Kauf. Dabei werden rechtliche, technische und wirtschaftliche Aspekte geprüft.
Anteiliger Grundstückswert
Beim Immobilienkauf wird der Kaufpreis häufig in Gebäudewert und Grundstückswert aufgeteilt. Diese Aufteilung ist insbesondere für steuerliche Berechnungen wie die Abschreibung relevant.
Immobilienbegriffe – Buchstabe B
Beim Kauf, Verkauf oder Bau einer Immobilie begegnen Interessenten vielen Fachbegriffen aus den Bereichen Bauplanung, Finanzierung, Grundstücksrecht und Immobilienbewertung. Gerade für Käufer, Eigentümer und Kapitalanleger ist es wichtig, diese Begriffe zu verstehen.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe verständlich und praxisnah. Auf dieser Seite finden Sie zentrale Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben B – darunter Begriffe wie Baufinanzierung, Bodenrichtwert oder Bebauungsplan.
Diese Begriffe spielen eine wichtige Rolle bei Themen wie Grundstückskauf, Hausbau, Immobilienfinanzierung und Bauvorhaben.
Bauabnahme
Die Bauabnahme bestätigt, dass ein Bauwerk im Wesentlichen vertragsgemäß erstellt wurde. Mit der Abnahme beginnt die Gewährleistungsfrist.
Baufinanzierung
Die Baufinanzierung beschreibt die Finanzierung eines Hauses oder einer Wohnung durch Eigenkapital und einen Immobilienkredit.
Baugenehmigung
Die Baugenehmigung ist die behördliche Erlaubnis, ein Gebäude zu errichten oder baulich zu verändern.
Bauherr
Der Bauherr ist die Person oder das Unternehmen, das ein Bauprojekt plant und finanziert.
Baulast
Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung eines Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsichtsbehörde.
Bauland
Als Bauland bezeichnet man Grundstücke, die laut Bebauungsplan bebaut werden dürfen.
Bauplanung
Die Bauplanung umfasst alle Schritte zur Vorbereitung eines Bauprojekts, einschließlich Entwurf, Genehmigungen und Kostenplanung.
Bebauungsplan
Der Bebauungsplan wird von der Gemeinde erstellt und legt fest, wie Grundstücke bebaut werden dürfen.
Beleihungswert
Der Beleihungswert ist der Wert einer Immobilie, den Banken bei der Kreditvergabe zugrunde legen.
Beleihungsgrenze
Die Beleihungsgrenze gibt an, wie viel Prozent des Beleihungswertes eine Bank maximal finanzieren möchte.
Bestandsimmobilie
Eine Bestandsimmobilie ist eine Immobilie, die bereits gebaut wurde und nicht mehr als Neubau gilt.
Bodenrichtwert
Der Bodenrichtwert gibt den durchschnittlichen Preis für Grundstücke in einer bestimmten Lage an.
Bungalow
Ein Bungalow ist ein eingeschossiges Wohnhaus ohne obere Etagen.
Bürgschaft
Eine Bürgschaft ist eine zusätzliche Sicherheit bei einem Kredit.
Baukosten
Die Baukosten umfassen alle Kosten, die beim Bau eines Hauses entstehen.
Immobilienbegriffe – Buchstabe C
Beim Kauf, Verkauf oder der Investition in Immobilien begegnen Interessenten häufig Fachbegriffen aus der Immobilienwirtschaft und Finanzwelt. Besonders im Bereich der Immobilieninvestition und Immobilienvermittlung spielen verschiedene Begriffe eine wichtige Rolle.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe einfach und verständlich. Auf dieser Seite finden Sie zentrale Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben C – darunter Begriffe wie Courtage, Cashflow oder Cap Rate.
Diese Begriffe sind besonders relevant für Themen wie Immobilieninvestitionen, Immobilienbewertung und Immobilienvermittlung.
Cashflow
Der Cashflow beschreibt bei einer Immobilieninvestition den monatlichen Überschuss oder Fehlbetrag aus Mieteinnahmen abzüglich aller Kosten wie Kreditrate, Instandhaltung oder Verwaltung.
Closing
Als Closing bezeichnet man den finalen Abschluss eines Immobiliengeschäfts, meist durch die Unterzeichnung des Kaufvertrags beim Notar.
Courtage
Die Courtage ist die Provision, die ein Immobilienmakler für die erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie erhält.
Cap Rate
Die Cap Rate (Capitalization Rate) ist eine Kennzahl zur Bewertung von Immobilieninvestitionen und zeigt die Rendite einer Immobilie im Verhältnis zum Kaufpreis.
Citylage
Die Citylage beschreibt eine besonders zentrale Lage innerhalb einer Stadt mit guter Infrastruktur und hoher Nachfrage.
Co-Working
Co-Working bezeichnet gemeinsam genutzte Büroflächen, die von verschiedenen Unternehmen oder Selbstständigen genutzt werden.
Contracting
Beim Contracting übernimmt ein externer Dienstleister Planung, Finanzierung und Betrieb technischer Anlagen eines Gebäudes.
Core-Immobilie
Eine Core-Immobilie ist eine besonders sichere Immobilienanlage mit stabilen Mieteinnahmen und geringem Risiko.
Core-Plus-Immobilie
Eine Core-Plus-Immobilie besitzt stabile Mieteinnahmen, bietet aber zusätzlich Potenzial zur Wertsteigerung.
Controlling (Immobiliencontrolling)
Das Immobiliencontrolling umfasst die wirtschaftliche Steuerung und Überwachung von Immobilienprojekten.
Crowdinvesting Immobilien
Beim Crowdinvesting investieren viele Anleger gemeinsam kleinere Beträge in Immobilienprojekte.
Current Yield
Die Current Yield beschreibt die aktuelle Rendite einer Immobilie auf Basis der jährlichen Mieteinnahmen.
Cost Approach
Der Cost Approach ist eine Methode zur Immobilienbewertung, bei der die Herstellungskosten eines Gebäudes berücksichtigt werden.
Commercial Property
Der Begriff Commercial Property bezeichnet gewerblich genutzte Immobilien wie Bürogebäude oder Einkaufszentren.
Conversion
Die Conversion beschreibt im Immobilienbereich die Umwandlung von Gebäuden, beispielsweise von Gewerbe zu Wohnraum.
Immobilienbegriffe – Buchstabe D
Beim Kauf oder der Finanzierung einer Immobilie spielen viele Fachbegriffe aus den Bereichen Immobilienrecht, Finanzierung und Bauwesen eine wichtige Rolle.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir zentrale Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben D verständlich und praxisnah.
Darlehen
Ein Darlehen ist ein Kredit, der zur Finanzierung einer Immobilie aufgenommen wird.
Darlehensvertrag
Der Darlehensvertrag regelt Zinssatz, Laufzeit und Rückzahlung eines Immobilienkredits.
Denkmalimmobilie
Eine Denkmalimmobilie ist ein Gebäude, das unter Denkmalschutz steht.
Denkmalschutz
Der Denkmalschutz dient dem Erhalt historisch bedeutender Gebäude.
Doppelhaus
Ein Doppelhaus besteht aus zwei miteinander verbundenen Wohnhäusern.
Dachgeschosswohnung
Eine Dachgeschosswohnung befindet sich im obersten Stockwerk eines Gebäudes.
Deckungssumme
Die Deckungssumme bezeichnet im Versicherungsbereich den maximalen Betrag, den eine Versicherung im Schadensfall übernimmt.
Dienstbarkeit
Eine Dienstbarkeit ist ein im Grundbuch eingetragenes Nutzungsrecht an einem Grundstück.
Disagio
Das Disagio ist ein Abschlag bei der Auszahlung eines Darlehens.
Dingliches Recht
Ein dingliches Recht ist ein Recht an einer Sache, beispielsweise Eigentum oder Grundschuld.
Direktverkauf
Beim Direktverkauf erfolgt der Verkauf einer Immobilie ohne Makler.
Dokumentationspflicht
Die Dokumentationspflicht verpflichtet Makler und Finanzberater zur schriftlichen Dokumentation ihrer Beratung.
Doppelgarage
Eine Doppelgarage bietet Platz für zwei Fahrzeuge.
Drittverwendungsfähigkeit
Die Drittverwendungsfähigkeit beschreibt, wie gut eine Immobilie für andere Käufer nutzbar ist.
Due Diligence
Die Due Diligence ist eine umfassende Prüfung einer Immobilie vor dem Kauf.
Immobilienbegriffe – Buchstabe E
Viele Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben E betreffen Finanzierung, Energieeffizienz oder Eigentumsverhältnisse.
Eigenkapital
Das Eigenkapital ist der Anteil der Finanzierung, den Käufer aus eigenen Mitteln einbringen.
Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote beschreibt den Anteil des Eigenkapitals an der Gesamtfinanzierung.
Eigenbedarf
Von Eigenbedarf spricht man, wenn ein Vermieter eine Wohnung selbst nutzen möchte.
Eigentümer
Der Eigentümer ist die Person, der eine Immobilie rechtlich gehört.
Eigentumswohnung
Eine Eigentumswohnung ist eine Wohnung innerhalb eines Mehrfamilienhauses.
Einfamilienhaus
Ein Einfamilienhaus ist ein Wohnhaus für eine einzelne Familie.
Energieausweis
Der Energieausweis zeigt die Energieeffizienz eines Gebäudes.
Energieeffizienzklasse
Die Energieeffizienzklasse bewertet den energetischen Zustand eines Gebäudes.
Erbbaurecht
Das Erbbaurecht erlaubt das Bauen auf einem Grundstück, ohne Eigentümer des Grundstücks zu sein.
Erbbauzins
Der Erbbauzins ist die regelmäßige Zahlung für die Nutzung eines Grundstücks im Erbbaurecht.
Erschließungskosten
Die Erschließungskosten entstehen beim Anschluss eines Grundstücks an Infrastruktur.
Ertragswertverfahren
Das Ertragswertverfahren ist eine Methode zur Bewertung von Mietimmobilien.
Erstbezug
Der Erstbezug bezeichnet eine Immobilie, die nach Fertigstellung erstmals bewohnt wird.
Exposé
Ein Exposé ist eine Präsentation einer Immobilie mit allen wichtigen Informationen.
Energiegesetz (GEG)
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt energetische Anforderungen an Gebäude.
Immobilienbegriffe – Buchstabe F
Beim Kauf, Bau oder der Finanzierung einer Immobilie begegnen Interessenten verschiedenen Fachbegriffen aus den Bereichen Finanzierung, Grundstücksrecht und Bauwesen. Gerade Begriffe rund um Finanzierung, Grundstücksdaten oder Bauformen sind für Käufer und Eigentümer besonders relevant.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben F verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilien, Bauprojekte und Finanzierung besser zu verstehen.
Finanzierung
Die Finanzierung beschreibt die Bereitstellung der finanziellen Mittel für den Kauf oder Bau einer Immobilie. In der Regel setzt sie sich aus Eigenkapital und einem Immobilienkredit zusammen.
Festzins
Der Festzins ist ein Zinssatz, der für einen bestimmten Zeitraum unverändert bleibt. Bei Immobilienkrediten werden häufig Zinsbindungen von 10, 15 oder 20 Jahren vereinbart.
Fertighaus
Ein Fertighaus ist ein Haus, dessen Bauteile industriell vorgefertigt und anschließend auf dem Grundstück zusammengesetzt werden. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit häufig deutlich.
Flurstück
Ein Flurstück ist die kleinste vermessene Einheit eines Grundstücks im Liegenschaftskataster. Jedes Flurstück besitzt eine eigene Nummer und wird genau dokumentiert.
Flurkarte
Die Flurkarte ist eine amtliche Karte aus dem Kataster, in der Grundstücke, Flurstücke und deren Grenzen grafisch dargestellt werden.
Flächenberechnung
Die Flächenberechnung bestimmt die Wohnfläche oder Nutzfläche einer Immobilie. In Deutschland erfolgt sie häufig nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV).
Freistehendes Einfamilienhaus
Ein freistehendes Einfamilienhaus ist ein Wohnhaus, das nicht mit anderen Gebäuden verbunden ist und allein auf einem Grundstück steht.
Fördermittel
Fördermittel sind finanzielle Unterstützungen von staatlichen Institutionen oder Förderbanken, zum Beispiel für energieeffizientes Bauen oder Sanieren.
Finanzierungskosten
Die Finanzierungskosten umfassen alle Kosten, die im Zusammenhang mit einem Immobilienkredit entstehen. Dazu gehören insbesondere Zinsen und Gebühren.
Festpreis
Ein Festpreis ist ein verbindlich vereinbarter Preis für eine Immobilie oder Bauleistung, der sich während der Vertragslaufzeit nicht verändert.
Fälligkeit
Die Fälligkeit bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem eine Zahlung geleistet werden muss. Beim Immobilienkauf wird der Kaufpreis meist nach der notariellen Kaufpreisfälligkeitsmitteilung fällig.
Familienheim
Als Familienheim wird eine Immobilie bezeichnet, die von einer Familie selbst genutzt wird. In steuerlichen Regelungen kann dieser Begriff eine Rolle spielen.
Fremdkapital
Das Fremdkapital ist der Teil der Immobilienfinanzierung, der über Kredite von Banken oder anderen Finanzinstituten bereitgestellt wird.
Finanzierungslaufzeit
Die Finanzierungslaufzeit beschreibt den Zeitraum, über den ein Immobilienkredit zurückgezahlt wird. Sie kann mehrere Jahrzehnte betragen.
Finanzierungspartner
Ein Finanzierungspartner ist ein Kreditinstitut oder Finanzdienstleister, der die Finanzierung einer Immobilie bereitstellt oder vermittelt.
Immobilienbegriffe – Buchstabe G
Beim Kauf, Verkauf oder der Finanzierung einer Immobilie spielen viele rechtliche und finanzielle Fachbegriffe eine wichtige Rolle. Besonders Begriffe rund um Grundstück, Grundbuch oder Steuern sind für Käufer, Verkäufer und Eigentümer von großer Bedeutung.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben G verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Grundstücke, Eigentumsrechte und Immobilienkauf besser zu verstehen.
Garage
Eine Garage ist ein geschlossener Stellplatz für Fahrzeuge auf einem Grundstück oder innerhalb eines Gebäudes. Sie kann freistehend, angebaut oder Teil eines Wohnhauses sein und erhöht häufig den Wert einer Immobilie.
Gemeinschaftseigentum
Das Gemeinschaftseigentum umfasst alle Teile eines Gebäudes, die mehreren Wohnungseigentümern gemeinsam gehören. Dazu zählen beispielsweise Treppenhaus, Dach, Fassade oder Heizungsanlage.
Geschossflächenzahl (GFZ)
Die Geschossflächenzahl (GFZ) ist eine Kennzahl im Bebauungsplan. Sie gibt an, wie viel Geschossfläche im Verhältnis zur Grundstücksfläche gebaut werden darf.
Grundstück
Ein Grundstück ist eine abgegrenzte Fläche der Erdoberfläche, die im Grundbuch und im Liegenschaftskataster eingetragen ist.
Grundstücksgrenze
Die Grundstücksgrenze markiert die rechtliche Trennung zwischen zwei Grundstücken. Sie wird im Kataster dokumentiert und häufig durch Grenzsteine gekennzeichnet.
Grundbuch
Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, in dem Eigentumsverhältnisse sowie Rechte und Belastungen von Grundstücken eingetragen sind.
Grundbuchauszug
Der Grundbuchauszug ist eine Abschrift der Einträge im Grundbuch. Er enthält Informationen über Eigentümer sowie mögliche Belastungen einer Immobilie.
Grundbuchamt
Das Grundbuchamt ist eine Abteilung des Amtsgerichts und für die Führung des Grundbuchs zuständig.
Grundpfandrecht
Ein Grundpfandrecht ist ein Sicherungsrecht an einem Grundstück, das häufig zur Absicherung eines Immobilienkredits dient.
Grundschuld
Die Grundschuld ist ein Grundpfandrecht, das Banken als Sicherheit für einen Immobilienkredit nutzen.
Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die beim Kauf eines Grundstücks oder einer Immobilie anfällt. Ihre Höhe variiert je nach Bundesland.
Gutachterausschuss
Der Gutachterausschuss ist eine unabhängige Institution, die Grundstückswerte ermittelt und Bodenrichtwerte veröffentlicht.
Gebäudeversicherung
Die Gebäudeversicherung schützt Immobilieneigentümer vor Schäden am Gebäude, etwa durch Feuer, Sturm oder Leitungswasser.
Grundstückswert
Der Grundstückswert beschreibt den Wert eines Grundstücks ohne Berücksichtigung eines darauf stehenden Gebäudes.
Gemeinschaftsordnung
Die Gemeinschaftsordnung regelt die Rechte und Pflichten der Eigentümer innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft.
Immobilienbegriffe – Buchstabe H
Beim Kauf, Besitz oder der Verwaltung einer Immobilie begegnen Eigentümern und Käufern verschiedene Fachbegriffe rund um Finanzierung, Immobilienverwaltung und Gebäudetechnik. Besonders Begriffe wie Hausgeld, Hausverwaltung oder Hypothek sind im Immobilienbereich weit verbreitet.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben H verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Eigentumswohnungen und Immobilienverwaltung besser zu verstehen.
Hausgeld
Das Hausgeld ist eine monatliche Zahlung von Eigentümern innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Es dient zur Deckung gemeinsamer Kosten wie Instandhaltung, Hausverwaltung oder Reinigung.
Hausverwaltung
Die Hausverwaltung übernimmt organisatorische und wirtschaftliche Aufgaben rund um eine Immobilie, beispielsweise die Abrechnung von Nebenkosten oder die Organisation von Reparaturen.
Hausanschlusskosten
Die Hausanschlusskosten entstehen beim Anschluss eines Gebäudes an Versorgungsnetze wie Strom, Wasser, Gas oder Telekommunikation.
Hauskaufnebenkosten
Die Hauskaufnebenkosten sind zusätzliche Kosten beim Kauf einer Immobilie, etwa Notarkosten, Grundbuchkosten, Maklerprovision und Grunderwerbsteuer.
Hausratversicherung
Die Hausratversicherung schützt das bewegliche Eigentum innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses vor Schäden durch Feuer, Einbruch oder Leitungswasser.
Hausübergabe
Die Hausübergabe markiert den Zeitpunkt, an dem der Käufer eine Immobilie offiziell übernimmt. Dabei werden häufig Zählerstände und der Zustand der Immobilie dokumentiert.
Hausbau
Der Hausbau umfasst alle Schritte von der Planung über die Bauphase bis zur Fertigstellung eines Wohngebäudes.
Hypothek
Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht, das als Sicherheit für einen Immobilienkredit dient.
Hypothekenzins
Der Hypothekenzins ist der Zinssatz, den Kreditnehmer für ein durch eine Hypothek gesichertes Darlehen zahlen.
Hausordnung
Die Hausordnung enthält Regeln für das Zusammenleben in einem Mehrfamilienhaus, beispielsweise Ruhezeiten oder Nutzung gemeinsamer Flächen.
Heizkostenabrechnung
Die Heizkostenabrechnung zeigt die Aufteilung der Heizkosten eines Gebäudes auf die einzelnen Wohnungen.
Heizungsanlage
Die Heizungsanlage ist das technische System zur Beheizung eines Gebäudes, beispielsweise Gasheizung, Wärmepumpe oder Fernwärme.
Hausmeisterservice
Der Hausmeisterservice übernimmt praktische Aufgaben rund um die Betreuung eines Gebäudes, etwa Reinigung, Pflege der Außenanlagen oder kleinere Reparaturen.
Hausbewertung
Die Hausbewertung dient zur Ermittlung des Marktwerts einer Immobilie und berücksichtigt Lage, Zustand, Baujahr und Ausstattung.
Hauptwohnsitz
Der Hauptwohnsitz ist der Wohnsitz, an dem eine Person überwiegend lebt und offiziell gemeldet ist.
Immobilienbegriffe – Buchstabe I
Im Immobilienbereich gibt es zahlreiche Fachbegriffe, die mit dem Buchstaben I beginnen und häufig im Zusammenhang mit Immobilienkauf, Immobilienverwaltung oder Immobilieninvestitionen verwendet werden. Gerade Begriffe rund um Immobilienbewertung, Instandhaltung oder Investitionen sind für Käufer, Eigentümer und Investoren besonders relevant.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben I verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Immobilienverwaltung und Immobilieninvestitionen besser zu verstehen.
Immobilie
Eine Immobilie ist ein unbewegliches Gut, also ein Grundstück oder ein darauf errichtetes Gebäude. Immobilien können zu Wohnzwecken, gewerblichen Zwecken oder gemischt genutzt werden.
Immobilienbewertung
Die Immobilienbewertung dient zur Ermittlung des Marktwerts einer Immobilie. Dabei werden Faktoren wie Lage, Zustand, Baujahr, Ausstattung und aktuelle Marktsituation berücksichtigt.
Immobilienfinanzierung
Die Immobilienfinanzierung beschreibt die Finanzierung eines Immobilienkaufs durch Eigenkapital und Fremdkapital, meist in Form eines Bankdarlehens.
Immobilienmakler
Ein Immobilienmakler vermittelt zwischen Käufern und Verkäufern von Immobilien. Er übernimmt unter anderem Vermarktung, Besichtigungen und Vertragsvorbereitung.
Immobilienportfolio
Ein Immobilienportfolio bezeichnet die Gesamtheit mehrerer Immobilien, die einem Eigentümer oder Investor gehören.
Immobilienrendite
Die Immobilienrendite beschreibt den Ertrag, den eine Immobilie im Verhältnis zum eingesetzten Kapital erwirtschaftet.
Immobilienverwaltung
Die Immobilienverwaltung umfasst organisatorische und wirtschaftliche Aufgaben rund um die Verwaltung einer Immobilie.
Instandhaltung
Die Instandhaltung umfasst alle Maßnahmen, die notwendig sind, um den Zustand eines Gebäudes zu erhalten.
Instandhaltungsrücklage
Die Instandhaltungsrücklage ist ein finanzieller Rücklagenfonds innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft für zukünftige Reparaturen.
Instandsetzung
Die Instandsetzung bezeichnet Maßnahmen zur Wiederherstellung eines beschädigten oder verschlissenen Gebäudeteils.
Innenprovision
Die Innenprovision ist eine Maklerprovision, die ausschließlich vom Verkäufer einer Immobilie gezahlt wird.
Indexmiete
Die Indexmiete ist eine Mietvereinbarung, bei der sich die Miete an der Entwicklung des Verbraucherpreisindex orientiert.
Infrastruktur
Die Infrastruktur beschreibt die vorhandenen Einrichtungen und Verkehrsverbindungen in einer Umgebung, beispielsweise Straßen, Schulen oder Einkaufsmöglichkeiten.
Investition
Eine Investition ist der Einsatz von Kapital, um langfristig einen wirtschaftlichen Nutzen oder Gewinn zu erzielen.
Investor
Ein Investor ist eine Person oder ein Unternehmen, das Kapital in Immobilien investiert, um langfristige Erträge zu erzielen.
Immobilienbegriffe – Buchstabe J
Auch wenn weniger Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben J beginnen, gibt es dennoch einige wichtige Fachbegriffe aus den Bereichen Immobilienverwaltung, Recht und Finanzierung, die für Käufer, Eigentümer und Investoren relevant sein können.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben J verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Mietrecht und Immobilienverwaltung besser zu verstehen.
Jahresabrechnung
Die Jahresabrechnung ist eine Abrechnung der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben einer Wohnungseigentümergemeinschaft innerhalb eines Jahres. Sie wird von der Hausverwaltung erstellt und den Eigentümern vorgelegt.
Jahresmiete
Die Jahresmiete bezeichnet die Summe aller Mieteinnahmen, die eine Immobilie innerhalb eines Jahres erzielt. Sie ist eine wichtige Grundlage zur Berechnung der Immobilienrendite.
Jahresnettokaltmiete
Die Jahresnettokaltmiete beschreibt die Summe der jährlichen Mieteinnahmen ohne Nebenkosten. Diese Kennzahl wird häufig zur Bewertung von Immobilien verwendet.
Jahresrendite
Die Jahresrendite beschreibt den prozentualen Ertrag einer Immobilie innerhalb eines Jahres im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.
Jahresüberschuss
Der Jahresüberschuss ist der Gewinn, der nach Abzug aller Kosten aus den Mieteinnahmen einer Immobilie innerhalb eines Jahres übrig bleibt.
Jobcenter-Miete
Die Jobcenter-Miete bezeichnet Mietzahlungen, die vom Jobcenter im Rahmen staatlicher Leistungen für Wohnkosten übernommen werden.
Joint Venture (Immobilien)
Ein Joint Venture ist eine Kooperation zwischen zwei oder mehreren Unternehmen oder Investoren zur gemeinsamen Entwicklung oder Finanzierung eines Immobilienprojekts.
Justierungsvereinbarung
Eine Justierungsvereinbarung regelt Anpassungen von Kosten oder Leistungen innerhalb eines Bau- oder Immobilienprojekts.
Juristische Person
Eine juristische Person ist eine Organisation, beispielsweise eine GmbH oder AG, die rechtlich als eigenständiger Eigentümer einer Immobilie auftreten kann.
Juristische Prüfung
Die juristische Prüfung umfasst die rechtliche Überprüfung eines Immobiliengeschäfts, beispielsweise im Rahmen einer Due-Diligence-Prüfung.
Jährliche Nebenkosten
Die jährlichen Nebenkosten umfassen alle Betriebskosten, die innerhalb eines Jahres für eine Immobilie anfallen, etwa für Heizung, Wasser oder Verwaltung.
Jährliche Betriebskosten
Die jährlichen Betriebskosten sind laufende Kosten für den Betrieb einer Immobilie, die teilweise auf Mieter umgelegt werden können.
Jährlicher Mietertrag
Der jährliche Mietertrag bezeichnet die gesamten Mieteinnahmen einer Immobilie innerhalb eines Jahres.
Jährliche Rücklagen
Die jährlichen Rücklagen sind Beträge, die Eigentümer regelmäßig zur Finanzierung zukünftiger Instandhaltungsmaßnahmen zurücklegen.
Jahreswert
Der Jahreswert ist eine Kennzahl aus der Immobilienbewertung, die den jährlichen wirtschaftlichen Nutzen einer Immobilie beschreibt.
Immobilienbegriffe – Buchstabe K
Viele wichtige Fachbegriffe rund um Immobilien beginnen mit dem Buchstaben K. Besonders beim Immobilienkauf, bei der Finanzierung oder im Kaufvertrag begegnen Interessenten häufig Begriffen wie Kaufpreis, Kaltmiete oder Kataster.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben K verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Finanzierung und Vermietung besser zu verstehen.
Kaltmiete
Die Kaltmiete ist die Miete für eine Wohnung oder ein Haus ohne Nebenkosten. Sie umfasst ausschließlich die Nutzung der Wohnfläche.
Kaufpreis
Der Kaufpreis ist der Betrag, den ein Käufer für eine Immobilie bezahlt. Er wird im notariellen Kaufvertrag verbindlich festgelegt.
Kaufvertrag
Der Kaufvertrag ist ein rechtlich bindender Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer einer Immobilie. In Deutschland muss ein Immobilienkaufvertrag immer notariell beurkundet werden.
Kaufpreisfälligkeit
Die Kaufpreisfälligkeit bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem der Käufer den Kaufpreis bezahlen muss. Dieser wird meist vom Notar nach Erfüllung bestimmter Voraussetzungen mitgeteilt.
Kaufnebenkosten
Die Kaufnebenkosten sind zusätzliche Kosten beim Immobilienkauf, etwa Notarkosten, Grundbuchkosten, Maklerprovision und Grunderwerbsteuer.
Kataster
Das Kataster ist ein amtliches Register, in dem Grundstücke, Flurstücke und deren Lage dokumentiert sind.
Katasteramt
Das Katasteramt ist die Behörde, die für die Vermessung und Dokumentation von Grundstücken zuständig ist.
Kapitalanlageimmobilie
Eine Kapitalanlageimmobilie wird nicht zur Eigennutzung gekauft, sondern als Investition zur Erzielung von Mieteinnahmen.
Kapitaldienst
Der Kapitaldienst bezeichnet die regelmäßige Zahlung für einen Immobilienkredit. Er setzt sich aus Zinsen und Tilgung zusammen.
Kaufpreisverhandlung
Die Kaufpreisverhandlung ist der Prozess, bei dem Käufer und Verkäufer den endgültigen Preis einer Immobilie festlegen.
Kündigungsfrist
Die Kündigungsfrist beschreibt den Zeitraum zwischen der Kündigung eines Mietvertrags und dem tatsächlichen Ende des Mietverhältnisses.
Kaufangebot
Ein Kaufangebot ist eine verbindliche oder unverbindliche Erklärung eines Interessenten, eine Immobilie zu einem bestimmten Preis kaufen zu wollen.
Kaufinteressent
Ein Kaufinteressent ist eine Person oder ein Unternehmen, das Interesse am Erwerb einer Immobilie zeigt.
Kreditwürdigkeit
Die Kreditwürdigkeit beschreibt die Fähigkeit und Zuverlässigkeit einer Person oder eines Unternehmens, einen Kredit zurückzuzahlen.
Kreditinstitut
Ein Kreditinstitut ist eine Bank oder ein Finanzdienstleister, der Darlehen und andere Finanzierungsleistungen anbietet.
Immobilienbegriffe – Buchstabe L
Auch beim Buchstaben L finden sich wichtige Fachbegriffe aus der Immobilienwelt. Viele davon betreffen Themen wie Lage, Grundstücksrecht, Finanzierung oder Immobilienbewertung und spielen sowohl beim Kauf als auch bei der Verwaltung von Immobilien eine Rolle.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben L verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Grundstücke und Immobilienverwaltung besser zu verstehen.
Lage
Die Lage einer Immobilie gehört zu den wichtigsten Faktoren bei der Immobilienbewertung. Sie beschreibt die geografische Umgebung einer Immobilie, einschließlich Infrastruktur, Verkehrsanbindung und Wohnqualität.
Lageplan
Ein Lageplan ist eine zeichnerische Darstellung eines Grundstücks und seiner Bebauung. Er zeigt unter anderem Grundstücksgrenzen, Gebäude, Zufahrten und Nachbargrundstücke.
Land
Der Begriff Land bezeichnet im Immobilienbereich Grundstücke außerhalb dichter Bebauung oder landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Lasten und Beschränkungen
Lasten und Beschränkungen sind Rechte Dritter an einem Grundstück, die im Grundbuch eingetragen sind, beispielsweise Wegerechte oder Leitungsrechte.
Lastenfreistellung
Die Lastenfreistellung bedeutet, dass bestehende Belastungen im Grundbuch vor oder während eines Immobilienverkaufs gelöscht werden.
Leitungsrecht
Das Leitungsrecht erlaubt es Versorgungsunternehmen oder Nachbarn, Leitungen über ein Grundstück zu führen.
Leerstand
Von Leerstand spricht man, wenn eine Immobilie oder Wohnung über einen längeren Zeitraum nicht vermietet oder genutzt wird.
Liegenschaft
Der Begriff Liegenschaft ist eine juristische Bezeichnung für ein Grundstück oder eine Immobilie.
Liegenschaftskataster
Das Liegenschaftskataster ist ein amtliches Register, das alle Grundstücke und Flurstücke eines Gebiets dokumentiert.
Liegenschaftszins
Der Liegenschaftszins ist ein Faktor bei der Immobilienbewertung im Ertragswertverfahren und spiegelt die Renditeerwartung des Marktes wider.
Liquidität
Die Liquidität beschreibt die Fähigkeit eines Eigentümers oder Investors, laufende Kosten oder Kreditraten jederzeit bezahlen zu können.
Laufzeit
Die Laufzeit bezeichnet den Zeitraum, über den ein Darlehen zurückgezahlt wird.
Lagequalität
Die Lagequalität beschreibt die Bewertung einer Immobilienlage, beispielsweise als gute, mittlere oder einfache Lage.
Luxussanierung
Eine Luxussanierung ist eine besonders hochwertige Modernisierung einer Immobilie mit gehobener Ausstattung.
Loggia
Eine Loggia ist ein überdachter, in das Gebäude integrierter Balkonbereich, der nach außen offen ist.
Immobilienbegriffe – Buchstabe M
Viele zentrale Begriffe aus der Immobilienwelt beginnen mit dem Buchstaben M. Besonders Themen rund um Makler, Miete, Marktwert oder Modernisierung sind für Käufer, Verkäufer, Eigentümer und Investoren von großer Bedeutung.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben M verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Vermietung und Immobilienbewertung besser zu verstehen.
Makler
Ein Immobilienmakler vermittelt zwischen Käufern und Verkäufern sowie zwischen Vermietern und Mietern. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Vermarktung einer Immobilie, die Organisation von Besichtigungen und die Unterstützung beim Vertragsabschluss.
Maklervertrag
Der Maklervertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen einem Immobilienmakler und seinem Auftraggeber. Darin werden unter anderem Leistungen, Laufzeit und die Höhe der Maklerprovision festgelegt.
Maklerprovision
Die Maklerprovision ist die Vergütung für die Vermittlung einer Immobilie durch einen Makler. Beim Immobilienverkauf wird sie in Deutschland häufig zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt.
Marktanalyse
Die Marktanalyse untersucht Angebot, Nachfrage und Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt. Sie dient als Grundlage für die Bewertung einer Immobilie.
Marktwert
Der Marktwert ist der Preis, den eine Immobilie unter normalen Marktbedingungen voraussichtlich erzielen kann.
Mehrfamilienhaus
Ein Mehrfamilienhaus ist ein Gebäude mit mehreren getrennten Wohnungen, die von unterschiedlichen Haushalten genutzt werden.
Mietvertrag
Der Mietvertrag ist ein rechtlicher Vertrag zwischen Vermieter und Mieter über die Nutzung einer Immobilie gegen Zahlung einer Miete.
Mietdauer
Die Mietdauer beschreibt den Zeitraum, für den ein Mietvertrag abgeschlossen wurde.
Mietkaution
Die Mietkaution ist eine Sicherheitsleistung des Mieters an den Vermieter. Sie dient zur Absicherung möglicher Schäden oder offener Forderungen.
Mietrendite
Die Mietrendite beschreibt den Ertrag einer vermieteten Immobilie im Verhältnis zum Kaufpreis oder eingesetzten Kapital.
Mietspiegel
Der Mietspiegel gibt eine Übersicht über die ortsüblichen Vergleichsmieten in einer Stadt oder Gemeinde.
Modernisierung
Die Modernisierung umfasst bauliche Maßnahmen, die den Wohnwert oder die Energieeffizienz einer Immobilie verbessern.
Mängel
Mängel sind Schäden oder Defekte an einer Immobilie, die den vereinbarten Zustand beeinträchtigen.
Miteigentumsanteil
Der Miteigentumsanteil (MEA) beschreibt den Anteil eines Eigentümers am gemeinschaftlichen Eigentum eines Gebäudes.
Mischgebiet
Ein Mischgebiet ist eine im Bebauungsplan ausgewiesene Baufläche, in der sowohl Wohn- als auch Gewerbenutzung erlaubt ist.
Immobilienbegriffe – Buchstabe N
Beim Kauf, Verkauf oder der Finanzierung einer Immobilie begegnen Interessenten häufig Fachbegriffen rund um Nebenkosten, Notar, Nutzung oder Immobilienbewertung. Viele dieser Begriffe sind besonders wichtig, wenn es um den Immobilienkauf oder die Vermietung einer Immobilie geht.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben N verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Vertragsabwicklung und Immobiliennutzung besser zu verstehen.
Nachlassimmobilie
Eine Nachlassimmobilie ist eine Immobilie, die Teil eines Erbes ist. Sie geht nach dem Tod des Eigentümers auf die Erben über.
Nachfinanzierung
Eine Nachfinanzierung wird erforderlich, wenn bei einem Bau- oder Immobilienprojekt zusätzliche finanzielle Mittel benötigt werden, die ursprünglich nicht eingeplant waren.
Nachweisprovision
Die Nachweisprovision ist eine Maklerprovision, die gezahlt wird, wenn der Makler den Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer nachweist.
Nebenkosten
Die Nebenkosten sind laufende Kosten, die zusätzlich zur Kaltmiete anfallen, beispielsweise für Heizung, Wasser, Müllabfuhr oder Hausreinigung.
Nebenkostenabrechnung
Die Nebenkostenabrechnung ist eine jährliche Abrechnung der tatsächlich entstandenen Betriebskosten einer Mietwohnung.
Nebenkosten beim Immobilienkauf
Die Nebenkosten beim Immobilienkauf umfassen zusätzliche Kosten neben dem Kaufpreis, etwa Notarkosten, Grundbuchkosten, Grunderwerbsteuer und Maklerprovision.
Neubau
Ein Neubau ist eine Immobilie, die neu errichtet wurde und erstmals bezogen wird.
Nettokaltmiete
Die Nettokaltmiete ist die Miete für eine Wohnung ohne Betriebskosten und Nebenkosten.
Nettorendite
Die Nettorendite beschreibt den tatsächlichen Ertrag einer Immobilie nach Abzug aller Kosten.
Nießbrauch
Der Nießbrauch ist ein im Grundbuch eingetragenes Nutzungsrecht an einer Immobilie. Die berechtigte Person darf die Immobilie nutzen oder vermieten, ohne Eigentümer zu sein.
Notar
Der Notar ist ein unabhängiger juristischer Amtsträger, der Immobilienkaufverträge beurkundet und die rechtliche Abwicklung eines Immobilienkaufs begleitet.
Notarvertrag
Der Notarvertrag ist der notariell beurkundete Kaufvertrag für eine Immobilie. Erst durch diese Beurkundung wird der Kauf rechtlich wirksam.
Notarkosten
Die Notarkosten sind Gebühren für die Beurkundung und Abwicklung eines Immobilienkaufs durch den Notar.
Nutzfläche
Die Nutzfläche umfasst alle Flächen einer Immobilie, die nicht zur Wohnfläche zählen, beispielsweise Keller, Abstellräume oder Garagen.
Nutzungsrecht
Ein Nutzungsrecht erlaubt einer Person, eine Immobilie oder einen Teil davon zu nutzen, ohne Eigentümer zu sein.
Immobilienbegriffe – Buchstabe O
Auch beim Buchstaben O gibt es einige wichtige Begriffe aus der Immobilienwelt, die häufig im Zusammenhang mit Immobilienangeboten, Mietrecht oder Vertragsgestaltung verwendet werden. Gerade beim Lesen von Exposés oder bei Gesprächen mit Maklern und Eigentümern tauchen diese Begriffe regelmäßig auf.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben O verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienangebote, Mietverhältnisse und Vertragsrechte besser zu verstehen.
Objekt
Der Begriff Objekt wird im Immobilienbereich als allgemeine Bezeichnung für eine Immobilie verwendet, beispielsweise eine Wohnung, ein Haus oder ein Grundstück.
Objektbeschreibung
Die Objektbeschreibung ist ein Bestandteil eines Immobilienexposés. Sie enthält detaillierte Informationen über Lage, Ausstattung, Größe und Besonderheiten einer Immobilie.
Objektwert
Der Objektwert beschreibt den geschätzten Wert einer Immobilie auf Grundlage verschiedener Bewertungsmethoden und Marktdaten.
Off-Market-Immobilie
Eine Off-Market-Immobilie ist eine Immobilie, die nicht öffentlich am Markt angeboten wird, sondern nur ausgewählten Interessenten vorgestellt wird.
Offenes Bieterverfahren
Beim offenen Bieterverfahren können Kaufinteressenten Angebote für eine Immobilie abgeben. Der Verkäufer entscheidet anschließend, welches Angebot er annimmt.
Optionsrecht
Ein Optionsrecht ist ein vertraglich vereinbartes Recht, eine Immobilie zu einem späteren Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis zu kaufen.
Ortsübliche Vergleichsmiete
Die ortsübliche Vergleichsmiete beschreibt die durchschnittliche Miete für vergleichbare Wohnungen in einer bestimmten Lage.
Online-Exposé
Ein Online-Exposé ist eine digitale Präsentation einer Immobilie auf Immobilienportalen oder Websites mit Bildern, Grundrissen und Objektinformationen.
Objektbesichtigung
Die Objektbesichtigung ist ein Termin, bei dem Interessenten eine Immobilie vor Ort besichtigen können.
Objektzustand
Der Objektzustand beschreibt den baulichen und technischen Zustand einer Immobilie, beispielsweise renovierungsbedürftig, gepflegt oder modernisiert.
Objektunterlagen
Objektunterlagen sind Dokumente, die wichtige Informationen über eine Immobilie enthalten, beispielsweise Grundrisse, Energieausweis oder Grundbuchauszug.
Objektlage
Die Objektlage beschreibt die genaue geografische Lage einer Immobilie innerhalb eines Ortes oder Stadtteils.
Obergeschoss
Das Obergeschoss bezeichnet ein Stockwerk eines Gebäudes oberhalb des Erdgeschosses.
Objektfinanzierung
Die Objektfinanzierung beschreibt die Finanzierung eines bestimmten Immobilienprojekts oder Immobilienkaufs.
Objektanalyse
Die Objektanalyse ist die systematische Bewertung einer Immobilie hinsichtlich Lage, Zustand, Marktwert und Renditepotenzial.
Immobilienbegriffe – Buchstabe P
Auch beim Buchstaben P finden sich wichtige Begriffe aus der Immobilienwelt. Viele davon betreffen Themen wie Provision, Pacht, Projektentwicklung oder Immobilienbewertung und spielen sowohl beim Immobilienkauf als auch bei Vermietung oder Investitionen eine Rolle.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben P verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Immobilienvermittlung und Immobilieninvestitionen besser zu verstehen.
Pacht
Die Pacht ist eine Nutzungsüberlassung von Grundstücken oder Immobilien gegen Zahlung eines regelmäßigen Entgelts. Im Unterschied zur Miete darf der Pächter aus der Nutzung wirtschaftliche Erträge erzielen, etwa bei landwirtschaftlichen Flächen oder Gastronomiebetrieben.
Pachtvertrag
Der Pachtvertrag regelt die Rechte und Pflichten zwischen Verpächter und Pächter. Darin werden unter anderem Pachtdauer, Pachtzins und Nutzungsrechte festgelegt.
Pachtrecht
Das Pachtrecht umfasst die gesetzlichen Regelungen zur Verpachtung von Grundstücken oder Immobilien.
Penthouse
Ein Penthouse ist eine hochwertige Wohnung im obersten Geschoss eines Gebäudes. Sie zeichnet sich häufig durch große Dachterrassen und eine besonders gute Aussicht aus.
Pflegeimmobilie
Eine Pflegeimmobilie ist eine Immobilie innerhalb einer Pflegeeinrichtung, die als Kapitalanlage erworben und an einen Betreiber vermietet wird.
Portfolio
Ein Immobilienportfolio bezeichnet eine Sammlung mehrerer Immobilien, die einem Eigentümer oder Investor gehören.
Preisentwicklung
Die Preisentwicklung beschreibt die Veränderung der Immobilienpreise in einem bestimmten Zeitraum oder Marktgebiet.
Preisverhandlung
Die Preisverhandlung ist der Prozess, bei dem Käufer und Verkäufer den endgültigen Kaufpreis einer Immobilie festlegen.
Privatverkauf
Beim Privatverkauf verkauft ein Eigentümer seine Immobilie ohne Einschaltung eines Immobilienmaklers.
Projektentwicklung
Die Projektentwicklung umfasst Planung, Finanzierung und Umsetzung eines Immobilienprojekts – von der Idee bis zur Fertigstellung.
Projektentwickler
Ein Projektentwickler plant und realisiert Immobilienprojekte, beispielsweise Neubauten oder größere Sanierungen.
Provision
Die Provision ist die Vergütung für die erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie durch einen Makler.
Provisionsfrei
Der Begriff provisionsfrei bedeutet, dass beim Kauf oder bei der Anmietung einer Immobilie keine Maklerprovision anfällt.
Pufferzone
Eine Pufferzone bezeichnet einen räumlichen Bereich, der zwischen unterschiedlichen Nutzungsarten liegt, beispielsweise zwischen Wohn- und Gewerbegebieten.
Planungsrecht
Das Planungsrecht regelt, wie Grundstücke genutzt und bebaut werden dürfen. Es ist Teil des öffentlichen Baurechts.
Immobilienbegriffe – Buchstabe Q
Auch wenn es weniger Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben Q gibt, kommen einige davon im Zusammenhang mit Immobilienbewertung, Bauqualität oder Flächenangaben vor. Besonders Begriffe rund um Quadratmeterpreise oder Qualitätsstandards spielen bei der Bewertung von Immobilien eine Rolle.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben Q verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienpreise, Flächenangaben und Qualitätsmerkmale besser zu verstehen.
Quadratmeter (m²)
Der Quadratmeter ist die Maßeinheit zur Berechnung von Flächen. Bei Immobilien wird er verwendet, um Wohnflächen, Grundstücksflächen oder Nutzflächen anzugeben.
Quadratmeterpreis
Der Quadratmeterpreis beschreibt den Preis pro Quadratmeter Wohn- oder Grundstücksfläche. Er wird häufig zur Bewertung und zum Vergleich von Immobilien herangezogen.
Qualitätsstandard
Der Qualitätsstandard beschreibt die Bauqualität und Ausstattung einer Immobilie, beispielsweise einfache, mittlere oder gehobene Ausstattung.
Qualitätsstufe
Die Qualitätsstufe ist eine Einstufung der Bauqualität eines Gebäudes und wird beispielsweise bei der Immobilienbewertung berücksichtigt.
Quartier
Ein Quartier bezeichnet ein abgegrenztes Stadtgebiet oder Wohnviertel, das häufig durch ähnliche Bebauung oder Nutzung geprägt ist.
Quartiersentwicklung
Die Quartiersentwicklung beschreibt die städtebauliche Planung und Entwicklung eines Stadtviertels, beispielsweise durch Neubauten oder Modernisierung bestehender Gebäude.
Quellennachweis
Der Quellennachweis bezeichnet die Dokumentation der Herkunft von Daten oder Informationen, beispielsweise bei Immobilienbewertungen oder Gutachten.
Querfinanzierung
Die Querfinanzierung beschreibt eine Finanzierung, bei der Einnahmen aus einem Projekt zur Finanzierung eines anderen Projekts genutzt werden.
Quotenregelung
Die Quotenregelung beschreibt die Aufteilung von Kosten oder Eigentumsanteilen zwischen mehreren Beteiligten.
Quoteneigentum
Beim Quoteneigentum besitzen mehrere Eigentümer eine Immobilie gemeinsam mit bestimmten Anteilen.
Quorum
Das Quorum beschreibt die notwendige Mindestanzahl von Stimmen oder Beteiligten, die für eine Entscheidung innerhalb einer Eigentümergemeinschaft erforderlich ist.
Querschnittsbelastung
Eine Querschnittsbelastung bezeichnet eine finanzielle Belastung, die mehrere Immobilien oder Projekte betrifft.
Qualitätsprüfung
Die Qualitätsprüfung ist die Kontrolle der Bauqualität oder der technischen Ausstattung einer Immobilie.
Quartalsmiete
Die Quartalsmiete bezeichnet eine Mietzahlung, die alle drei Monate erfolgt.
Qualitätsmerkmal
Ein Qualitätsmerkmal beschreibt Eigenschaften einer Immobilie, die ihren Wert oder ihre Attraktivität erhöhen können, beispielsweise Lage, Ausstattung oder Bauqualität.
Immobilienbegriffe – Buchstabe R
Beim Buchstaben R finden sich zahlreiche wichtige Fachbegriffe aus der Immobilienwelt. Viele davon betreffen Themen wie Rendite, Renovierung, Rücklagen oder Bauformen von Wohnhäusern. Diese Begriffe spielen sowohl beim Immobilienkauf als auch bei der Vermietung und bei Kapitalanlagen eine wichtige Rolle.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben R verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienbewertung, Immobilieninvestitionen und Immobilienverwaltung besser zu verstehen.
Rendite
Die Rendite beschreibt den Ertrag einer Immobilie im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Sie ist eine wichtige Kennzahl für Investoren und Kapitalanleger.
Reihenhaus
Ein Reihenhaus ist ein Wohnhaus, das Teil einer Reihe mehrerer direkt aneinandergebauter Häuser ist. Jedes Haus verfügt in der Regel über einen eigenen Eingang und ein eigenes Grundstück.
Renovierung
Eine Renovierung umfasst Maßnahmen zur Verschönerung oder Verbesserung des Erscheinungsbildes einer Immobilie, etwa das Streichen von Wänden oder das Erneuern von Bodenbelägen.
Restschuld
Die Restschuld ist der noch offene Betrag eines Immobilienkredits, der nach einer bestimmten Zeit noch zurückgezahlt werden muss.
Rücklage
Eine Rücklage ist ein finanzieller Betrag, der für zukünftige Reparaturen oder Instandhaltungsmaßnahmen an einer Immobilie zurückgelegt wird.
Rücktrittsrecht
Das Rücktrittsrecht erlaubt es einer Vertragspartei, unter bestimmten Voraussetzungen von einem Vertrag zurückzutreten.
Rückzahlung
Die Rückzahlung bezeichnet die Tilgung eines Darlehensbetrags an die Bank oder den Kreditgeber.
Rückbau
Der Rückbau bezeichnet das teilweise oder vollständige Entfernen von Gebäudeteilen oder baulichen Anlagen.
Raumaufteilung
Die Raumaufteilung beschreibt die Anordnung und Größe der Räume innerhalb einer Immobilie.
Raumhöhe
Die Raumhöhe ist der Abstand zwischen Boden und Decke eines Raumes und beeinflusst das Raumgefühl einer Immobilie.
Renditeimmobilie
Eine Renditeimmobilie ist eine Immobilie, die hauptsächlich zur Erzielung von Mieteinnahmen und langfristigen Erträgen erworben wird.
Restnutzungsdauer
Die Restnutzungsdauer beschreibt den Zeitraum, in dem ein Gebäude voraussichtlich noch wirtschaftlich genutzt werden kann.
Rücklagenkonto
Das Rücklagenkonto ist ein Konto einer Wohnungseigentümergemeinschaft, auf dem Instandhaltungsrücklagen gesammelt werden.
Renovierungsbedarf
Der Renovierungsbedarf beschreibt den Umfang notwendiger Renovierungsmaßnahmen an einer Immobilie.
Risikoanalyse
Die Risikoanalyse bewertet mögliche wirtschaftliche oder bauliche Risiken im Zusammenhang mit einer Immobilie oder einem Immobilienprojekt.
Immobilienbegriffe – Buchstabe S
Beim Buchstaben S finden sich zahlreiche wichtige Begriffe aus der Immobilienwelt. Viele davon betreffen Themen wie Sanierung, Steuern, Eigentumsrechte oder Immobilienbewertung. Diese Begriffe spielen sowohl beim Immobilienkauf als auch bei der Vermietung oder beim Besitz einer Immobilie eine wichtige Rolle.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben S verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Immobilienverwaltung und Immobilienbewertung besser zu verstehen.
Sachwertverfahren
Das Sachwertverfahren ist eine Methode zur Immobilienbewertung. Dabei wird der Wert eines Gebäudes anhand der Baukosten und des Bodenwerts ermittelt.
Sanierung
Eine Sanierung umfasst bauliche Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Modernisierung eines Gebäudes, beispielsweise die Erneuerung von Dach, Fassade oder Heizungsanlage.
Sondereigentum
Das Sondereigentum bezeichnet den Teil einer Eigentumswohnung, der ausschließlich dem jeweiligen Wohnungseigentümer gehört, beispielsweise die Wohnung selbst.
Sondernutzungsrecht
Ein Sondernutzungsrecht erlaubt es einem Eigentümer, bestimmte Teile des Gemeinschaftseigentums exklusiv zu nutzen, beispielsweise einen Garten oder einen Stellplatz.
Sonderumlage
Eine Sonderumlage ist eine zusätzliche Zahlung, die von Eigentümern innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft beschlossen wird, um außergewöhnliche Kosten zu decken.
Spekulationssteuer
Die Spekulationssteuer kann beim Verkauf einer Immobilie anfallen, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als zehn Jahre liegen und die Immobilie nicht selbst genutzt wurde.
Stellplatz
Ein Stellplatz ist eine Fläche zum Abstellen von Fahrzeugen, beispielsweise auf einem Grundstück, in einer Garage oder in einer Tiefgarage.
Staffelmiete
Bei einer Staffelmiete wird im Mietvertrag festgelegt, dass die Miete in bestimmten Zeitabständen automatisch steigt.
Substanzwert
Der Substanzwert beschreibt den materiellen Wert einer Immobilie, insbesondere den Wert des Gebäudes und der baulichen Anlagen.
Sicherungsgrundschuld
Die Sicherungsgrundschuld ist eine Grundschuld, die zur Absicherung eines Immobilienkredits im Grundbuch eingetragen wird.
Sonderabschreibung
Die Sonderabschreibung ermöglicht in bestimmten Fällen zusätzliche steuerliche Abschreibungen auf Immobilien, beispielsweise bei Denkmalimmobilien.
Standortanalyse
Die Standortanalyse untersucht die Lage einer Immobilie und bewertet Faktoren wie Infrastruktur, Nachfrage oder Entwicklungspotenzial.
Sozialbindung
Eine Sozialbindung verpflichtet Eigentümer bestimmter geförderter Wohnungen, diese zu festgelegten Mietpreisen und an berechtigte Personen zu vermieten.
Schenkung
Eine Schenkung ist die unentgeltliche Übertragung einer Immobilie oder eines Grundstücks auf eine andere Person.
Sicherheiten
Sicherheiten sind Vermögenswerte oder Rechte, die Banken zur Absicherung eines Kredits verlangen, beispielsweise eine Grundschuld auf einer Immobilie.
Immobilienbegriffe – Buchstabe T
Beim Buchstaben T finden sich wichtige Begriffe aus der Immobilienwelt, die vor allem im Zusammenhang mit Eigentumswohnungen, Immobilienfinanzierung und Vertragsabwicklung stehen. Besonders Begriffe wie Teilungserklärung, Tilgung oder Treuhandkonto begegnen Käufern und Eigentümern häufig im Kaufprozess.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben T verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Finanzierung und Eigentumswohnungen besser zu verstehen.
Teilungserklärung
Die Teilungserklärung ist ein rechtliches Dokument, das ein Gebäude in einzelne Eigentumswohnungen aufteilt. Sie regelt die Aufteilung von Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum.
Tilgung
Die Tilgung bezeichnet die Rückzahlung eines aufgenommenen Darlehens. Bei Immobilienkrediten erfolgt die Tilgung meist in monatlichen Raten zusammen mit den Zinsen.
Tilgungsplan
Der Tilgungsplan zeigt, wie sich die Rückzahlung eines Darlehens über die gesamte Laufzeit verteilt. Er enthält Angaben zu Tilgung, Zinsen und Restschuld.
Tilgungssatz
Der Tilgungssatz gibt an, welcher Anteil des Darlehens pro Jahr zurückgezahlt wird.
Tilgungsrate
Die Tilgungsrate ist der Teil der monatlichen Kreditrate, der zur Rückzahlung des Darlehens verwendet wird.
Treuhandkonto
Ein Treuhandkonto ist ein Konto, das von einem Treuhänder – beispielsweise einem Notar – verwaltet wird, um Gelder sicher zu verwahren, bis bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Treppenhaus
Das Treppenhaus ist ein gemeinschaftlich genutzter Bereich eines Gebäudes, der den Zugang zu den einzelnen Wohnungen ermöglicht.
Tiefgarage
Eine Tiefgarage ist eine unterirdische Garage, die Stellplätze für Fahrzeuge innerhalb eines Gebäudes oder unter einem Grundstück bietet.
Terrasse
Eine Terrasse ist eine befestigte Außenfläche, die meist direkt an ein Haus oder eine Wohnung anschließt und als Aufenthaltsbereich im Freien dient.
Teilsanierung
Eine Teilsanierung bezeichnet die Modernisierung einzelner Gebäudeteile, beispielsweise die Erneuerung von Fenstern, Dach oder Heizungsanlage.
Trennwand
Eine Trennwand ist eine Wand innerhalb eines Gebäudes, die Räume voneinander abgrenzt.
Treuhänder
Ein Treuhänder ist eine Person oder Institution, die Vermögenswerte oder Gelder im Auftrag einer anderen Person verwaltet.
Transparenzregister
Das Transparenzregister ist ein Register, in dem wirtschaftlich Berechtigte von Unternehmen eingetragen werden. Es kann auch bei Immobilienkäufen durch Unternehmen relevant sein.
Tageslicht
Der Begriff Tageslicht beschreibt die natürliche Beleuchtung von Räumen durch Fenster oder Glasflächen und ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal bei Immobilien.
Tragende Wand
Eine tragende Wand ist eine Wand, die zur Stabilität eines Gebäudes beiträgt und Lasten aus Decken oder Dach trägt. Veränderungen an tragenden Wänden sind meist genehmigungspflichtig.
Immobilienbegriffe – Buchstabe U
Auch beim Buchstaben U gibt es einige wichtige Begriffe aus der Immobilienwelt, die häufig im Zusammenhang mit Immobilienkauf, Vermietung, Grundstücksnutzung oder Bauplanung verwendet werden. Diese Begriffe können sowohl für Käufer als auch für Eigentümer und Investoren relevant sein.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben U verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobiliennutzung, Immobilienverwaltung und Immobilienkauf besser zu verstehen.
Überbau
Ein Überbau liegt vor, wenn ein Teil eines Gebäudes über die Grundstücksgrenze auf das Nachbargrundstück hinausragt.
Übergabeprotokoll
Das Übergabeprotokoll dokumentiert den Zustand einer Immobilie bei der Übergabe an den Käufer oder Mieter. Es enthält häufig Angaben zu Zählerständen und vorhandenen Mängeln.
Umlagefähige Kosten
Umlagefähige Kosten sind Betriebskosten, die Vermieter auf ihre Mieter umlegen dürfen, beispielsweise Kosten für Heizung, Wasser oder Müllabfuhr.
Umnutzung
Die Umnutzung bezeichnet die Änderung der Nutzung einer Immobilie, etwa wenn ein Bürogebäude in Wohnungen umgebaut wird.
Umsatzsteuer (Immobilien)
Die Umsatzsteuer kann bei bestimmten Immobiliengeschäften anfallen, beispielsweise bei gewerblichen Vermietungen oder Verkäufen durch Unternehmen.
Unbebaute Grundstücke
Ein unbebautes Grundstück ist eine Fläche ohne Gebäude oder bauliche Anlagen.
Untervermietung
Bei der Untervermietung vermietet ein Mieter seine Wohnung oder einen Teil davon an eine weitere Person.
Unterlagenprüfung
Die Unterlagenprüfung umfasst die Prüfung wichtiger Dokumente einer Immobilie, beispielsweise Grundbuchauszug, Energieausweis oder Bauunterlagen.
Untermietvertrag
Der Untermietvertrag ist ein Mietvertrag zwischen dem Hauptmieter und einem Untermieter.
Unverbindliches Kaufangebot
Ein unverbindliches Kaufangebot ist eine Absichtserklärung eines Interessenten, eine Immobilie zu einem bestimmten Preis erwerben zu wollen.
Urbanes Gebiet
Ein urbanes Gebiet ist eine im Bauplanungsrecht definierte Baugebietskategorie mit gemischter Nutzung aus Wohnen, Gewerbe und Dienstleistungen.
Urkunde
Eine Urkunde ist ein schriftliches Dokument mit rechtlicher Bedeutung, beispielsweise ein notarieller Kaufvertrag.
Urkundenrolle
Die Urkundenrolle ist ein Verzeichnis beim Notar, in dem beurkundete Verträge und Dokumente registriert werden.
Unterhaltungsaufwand
Der Unterhaltungsaufwand umfasst laufende Kosten für Pflege, Wartung und kleinere Reparaturen einer Immobilie.
Immobilienbegriffe – Buchstabe V
Beim Buchstaben V finden sich zahlreiche wichtige Begriffe aus der Immobilienwelt. Viele davon betreffen Themen wie Verkauf, Vermietung, Immobilienbewertung oder Verwaltung. Diese Begriffe begegnen Käufern, Verkäufern und Eigentümern häufig im Rahmen von Immobiliengeschäften.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben V verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Vermietung und Immobilienverwaltung besser zu verstehen.
Verkehrswert
Der Verkehrswert beschreibt den Marktwert einer Immobilie. Er gibt den Preis an, der unter normalen Marktbedingungen voraussichtlich erzielt werden kann.
Verkaufspreis
Der Verkaufspreis ist der Preis, zu dem eine Immobilie tatsächlich verkauft wird. Er kann vom ursprünglich angesetzten Angebotspreis abweichen.
Verkäufer
Der Verkäufer ist die Person oder das Unternehmen, das eine Immobilie an einen Käufer überträgt.
Verkauf
Der Verkauf einer Immobilie bezeichnet die Übertragung des Eigentums von einem Verkäufer auf einen Käufer gegen Zahlung eines Kaufpreises.
Vermietung
Die Vermietung bezeichnet die Überlassung einer Immobilie oder Wohnung zur Nutzung gegen Zahlung einer Miete.
Vermieter
Der Vermieter ist der Eigentümer oder Nutzungsberechtigte einer Immobilie, der diese an einen Mieter überlässt.
Verwaltung
Die Verwaltung umfasst organisatorische, wirtschaftliche und technische Aufgaben rund um eine Immobilie.
Verwalter
Der Verwalter ist eine Person oder ein Unternehmen, das die Verwaltung einer Immobilie oder einer Wohnungseigentümergemeinschaft übernimmt.
Verwaltungsbeirat
Der Verwaltungsbeirat unterstützt die Hausverwaltung innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft und vertritt die Interessen der Eigentümer.
Vorkaufsrecht
Das Vorkaufsrecht gibt einer Person oder Institution das Recht, eine Immobilie zu kaufen, bevor sie an einen anderen Käufer verkauft wird.
Vorfälligkeitsentschädigung
Die Vorfälligkeitsentschädigung ist eine Zahlung an die Bank, wenn ein Immobilienkredit vorzeitig zurückgezahlt wird.
Vollmacht
Eine Vollmacht erlaubt einer Person, im Namen einer anderen Person rechtliche Handlungen vorzunehmen, beispielsweise beim Immobilienkauf.
Vertragsentwurf
Der Vertragsentwurf ist die vorbereitete Version eines Kaufvertrags, die Käufer und Verkäufer vor der notariellen Beurkundung prüfen können.
Vertragsabschluss
Der Vertragsabschluss bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem ein Kaufvertrag rechtlich wirksam zustande kommt.
Vermögenswert
Ein Vermögenswert ist ein wirtschaftlicher Wertgegenstand. Immobilien gelten häufig als besonders stabile Vermögenswerte.
Immobilienbegriffe – Buchstabe W
Beim Buchstaben W finden sich viele zentrale Begriffe aus der Immobilienwelt. Besonders Themen rund um Wohnflächen, Eigentumswohnungen, Wohnrechte oder Immobilienbewertungen spielen eine wichtige Rolle für Käufer, Verkäufer und Eigentümer.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben W verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienkauf, Eigentumswohnungen und Immobilienbewertung besser zu verstehen.
Wohnfläche
Die Wohnfläche beschreibt die Fläche einer Wohnung oder eines Hauses, die zu Wohnzwecken genutzt wird. Sie wird meist nach der Wohnflächenverordnung berechnet.
Wohnrecht
Das Wohnrecht ist ein im Grundbuch eingetragenes Recht, das einer Person erlaubt, eine Immobilie oder einen Teil davon lebenslang zu bewohnen.
Wohnung
Eine Wohnung ist eine abgeschlossene Einheit innerhalb eines Gebäudes, die zum Wohnen bestimmt ist.
Wohnungseigentum
Wohnungseigentum bezeichnet das Eigentum an einer einzelnen Wohnung innerhalb eines Mehrfamilienhauses sowie den Anteil am gemeinschaftlichen Eigentum.
Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG)
Die Wohnungseigentümergemeinschaft, kurz WEG, ist die Gemeinschaft aller Eigentümer eines Mehrfamilienhauses.
Wohnungsgrundbuch
Das Wohnungsgrundbuch ist ein spezieller Teil des Grundbuchs, in dem Eigentumswohnungen einzeln eingetragen sind.
Wohnungsmarkt
Der Wohnungsmarkt beschreibt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Wohnungen in einer bestimmten Region.
Wohnqualität
Die Wohnqualität beschreibt den Komfort und die Lebensqualität einer Immobilie, beispielsweise durch Lage, Ausstattung oder Umgebung.
Wohngebäudeversicherung
Die Wohngebäudeversicherung schützt Immobilieneigentümer vor Schäden am Gebäude, beispielsweise durch Feuer, Sturm oder Leitungswasser.
Wertgutachten
Ein Wertgutachten ist eine professionelle Bewertung einer Immobilie durch einen Sachverständigen.
Wertermittlung
Die Wertermittlung ist die Berechnung des Marktwertes einer Immobilie mithilfe anerkannter Bewertungsverfahren.
Wirtschaftlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit beschreibt, ob sich eine Immobilie aus finanzieller Sicht lohnt, etwa durch Mieteinnahmen oder Wertsteigerung.
Wohnnutzung
Die Wohnnutzung beschreibt die Nutzung einer Immobilie zu Wohnzwecken im Gegensatz zur gewerblichen Nutzung.
Wiederverkaufswert
Der Wiederverkaufswert beschreibt den Preis, der beim späteren Verkauf einer Immobilie erzielt werden kann.
Wohnanlage
Eine Wohnanlage ist eine Gruppe mehrerer Wohngebäude oder Wohnungen, die zusammen eine Einheit bilden.
Immobilienbegriffe – Buchstabe X
Beim Buchstaben X gibt es nur wenige Begriffe, die direkt aus der Immobilienwelt stammen. Einige Fachbegriffe werden jedoch im Zusammenhang mit Immobilienbewertung, Bauplanung oder technischen Eigenschaften von Gebäudenverwendet.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben X verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, spezielle Fachbegriffe rund um Immobilien, Bauplanung und Immobilienbewertung besser zu verstehen.
X-Faktor
Der X-Faktor beschreibt einen besonderen Vorteil oder ein herausragendes Merkmal einer Immobilie, das ihren Wert oder ihre Attraktivität deutlich steigert, beispielsweise eine außergewöhnliche Lage oder Architektur.
X-Achse (Grundriss)
Die X-Achse bezeichnet in Bauplänen die horizontale Achse eines Koordinatensystems zur Darstellung von Gebäuden oder Grundstücken.
X-Koordinate
Die X-Koordinate ist eine Positionsangabe in einem Koordinatensystem und wird beispielsweise bei Vermessungen von Grundstücken verwendet.
X-Planung
Die X-Planung ist ein digitales Standardformat für Bebauungspläne und Bauleitplanung in Deutschland. Es ermöglicht die digitale Darstellung von Bauplanungsdaten.
X-Standard
Der X-Standard beschreibt in der Bau- oder Planungswelt ein bestimmtes technisches oder digitales Format zur Darstellung von Bau- oder Geodaten.
X-Raster
Das X-Raster ist ein Planungssystem in Bauzeichnungen, das zur exakten Positionierung von Bauteilen verwendet wird.
X-Referenz
Die X-Referenz wird in CAD-Programmen verwendet, um externe Zeichnungen oder Pläne in Bau- oder Architekturzeichnungen einzubinden.
X-Dimension
Die X-Dimension beschreibt in Bauplänen die horizontale Ausdehnung eines Gebäudes oder Grundstücks.
X-Koordinatensystem
Ein X-Koordinatensystem wird bei Vermessungen und Bauplanungen verwendet, um Grundstücke oder Gebäude exakt zu positionieren.
XML-Datensatz
Ein XML-Datensatz ist ein digitales Datenformat, das beispielsweise für den Austausch von Bau- oder Katasterdaten genutzt wird.
X-Linie
Eine X-Linie ist eine Hilfslinie in technischen Zeichnungen oder Bauplänen, die zur Orientierung bei der Planung verwendet wird.
X-Struktur
Die X-Struktur beschreibt die Anordnung von Daten oder Elementen innerhalb eines digitalen Bauplans oder Planungsdokuments.
X-Achsenmaß
Das X-Achsenmaß beschreibt die horizontale Entfernung zwischen zwei Punkten in einer Bauzeichnung.
X-Plan-Format
Das X-Plan-Format ist ein Standardformat für digitale Bauleitpläne, das in der Stadtplanung verwendet wird.
X-Koordinatenpunkt
Ein X-Koordinatenpunkt beschreibt die genaue horizontale Position eines Punktes in Vermessungs- oder Bauplänen.
Immobilienbegriffe – Buchstabe Y
Beim Buchstaben Y gibt es nur wenige Begriffe, die direkt aus der Immobilienwirtschaft stammen. Einige Fachbegriffe werden jedoch im Zusammenhang mit Architektur, Bauplanung oder Immobilienmarketing verwendet.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben Y verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, spezielle Fachbegriffe rund um Immobilien, Bauplanung und Immobilienentwicklung besser zu verstehen.
Yard
Der Begriff Yard ist eine englische Maßeinheit für Längen. Im internationalen Immobilienmarkt wird sie gelegentlich zur Angabe von Grundstücks- oder Bauflächen verwendet.
Yield
Die Yield ist eine Kennzahl aus der Immobilienwirtschaft und beschreibt die Rendite einer Immobilie im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.
Yield Management
Das Yield Management bezeichnet Strategien zur Optimierung von Einnahmen aus Immobilien, beispielsweise bei gewerblichen Immobilien oder Ferienwohnungen.
Yield Rate
Die Yield Rate ist eine Renditekennzahl, die angibt, welchen prozentualen Ertrag eine Immobilie im Verhältnis zum Kaufpreis erzielt.
Y-Plan
Ein Y-Plan bezeichnet in der Architektur eine Gebäudeform, bei der drei Gebäudeflügel in Y-Form angeordnet sind.
Y-Haus
Ein Y-Haus ist ein Gebäude mit drei Flügeln, die von einem zentralen Punkt ausgehen und eine Y-Form bilden.
Y-Schnitt
Der Y-Schnitt ist eine architektonische Bauform, bei der ein Gebäude in mehrere Flügel unterteilt ist.
Y-Struktur
Die Y-Struktur beschreibt eine Gebäudestruktur mit mehreren Flügeln, die sich von einem zentralen Punkt aus verzweigen.
Y-Projekt
Ein Y-Projekt bezeichnet ein Bauprojekt mit einer Y-förmigen Architektur oder Planung.
Y-Achse (Bauplanung)
Die Y-Achse ist eine vertikale Achse in Bauzeichnungen oder Vermessungsplänen zur Bestimmung von Positionen.
Y-Koordinate
Die Y-Koordinate ist eine Positionsangabe in einem Koordinatensystem und wird beispielsweise bei Vermessungen von Grundstücken verwendet.
Y-Achsenmaß
Das Y-Achsenmaß beschreibt die vertikale Entfernung zwischen zwei Punkten in einer Bauzeichnung.
Y-Richtung
Die Y-Richtung bezeichnet in Bauplänen die vertikale Ausrichtung innerhalb eines Koordinatensystems.
Y-Koordinatensystem
Ein Y-Koordinatensystem wird bei Vermessungen und Bauplanungen verwendet, um Gebäude oder Grundstücke exakt zu positionieren.
Y-Punkt
Ein Y-Punkt ist ein Punkt innerhalb eines Koordinatensystems, der durch eine bestimmte vertikale Position beschrieben wird.
Immobilienbegriffe – Buchstabe Z
Beim Buchstaben Z finden sich mehrere wichtige Begriffe aus der Immobilienwelt, die vor allem im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierung, Bauplanung oder Immobilienkauf stehen. Besonders Begriffe wie Zinsbindung, Zahlungsplan oder Zwangsversteigerung begegnen Käufern, Eigentümern und Investoren häufig.
In unserem Immobilienlexikon erklären wir wichtige Immobilienbegriffe mit dem Buchstaben Z verständlich und praxisnah. Die folgenden Begriffe helfen Ihnen dabei, zentrale Themen rund um Immobilienfinanzierung, Bauprojekte und Immobilienkauf besser zu verstehen.
Zins
Der Zins ist der Preis für geliehenes Geld. Bei einer Immobilienfinanzierung zahlt der Kreditnehmer Zinsen an die Bank für das bereitgestellte Darlehen.
Zinsbindung
Die Zinsbindung beschreibt den Zeitraum, in dem der Zinssatz eines Immobilienkredits fest vereinbart ist. Häufige Zinsbindungen liegen zwischen 10 und 30 Jahren.
Zinssatz
Der Zinssatz ist der prozentuale Anteil, der als Zins für ein Darlehen gezahlt werden muss.
Zinsfestschreibung
Die Zinsfestschreibung ist die vertragliche Vereinbarung eines festen Zinssatzes für einen bestimmten Zeitraum bei einer Immobilienfinanzierung.
Zinsänderungsrisiko
Das Zinsänderungsrisiko beschreibt das Risiko steigender Zinsen bei einer Anschlussfinanzierung.
Zahlungsplan
Der Zahlungsplan legt fest, wann und in welchen Beträgen Zahlungen bei einem Immobilienkauf oder Bauprojekt erfolgen müssen.
Zwangsversteigerung
Bei einer Zwangsversteigerung wird eine Immobilie durch ein Gericht öffentlich versteigert, meist um offene Schulden des Eigentümers zu begleichen.
Zwangsverwaltung
Die Zwangsverwaltung ist ein gerichtliches Verfahren, bei dem eine Immobilie durch einen Verwalter bewirtschaftet wird, um Schulden zu tilgen.
Zweifamilienhaus
Ein Zweifamilienhaus ist ein Wohngebäude mit zwei getrennten Wohneinheiten.
Zwischenfinanzierung
Die Zwischenfinanzierung ist ein kurzfristiger Kredit, der eine Finanzierungslücke überbrücken soll, beispielsweise bis zum Verkauf einer anderen Immobilie.
Zustandsbewertung
Die Zustandsbewertung beschreibt die Beurteilung des baulichen und technischen Zustands einer Immobilie.
Zubehöreigentum
Das Zubehöreigentum umfasst Gegenstände, die rechtlich mit einer Immobilie verbunden sind, etwa fest eingebaute Küchen oder technische Anlagen.
Zulässige Bebauung
Die zulässige Bebauung beschreibt, welche Art und Größe von Gebäuden auf einem Grundstück errichtet werden dürfen.
Zusatzkosten
Die Zusatzkosten sind zusätzliche Kosten, die im Zusammenhang mit einem Immobilienkauf oder Bauprojekt entstehen können.
Zentralheizung
Die Zentralheizung ist ein Heizsystem, bei dem mehrere Räume oder Wohnungen von einer zentralen Anlage aus beheizt werden.
